Vergütungsrechner
Was kostet eine rechtliche Betreuung?
Berufliche Betreuerinnen und Betreuer werden nicht nach Stunden, sondern über feste monatliche Fallpauschalen vergütet. Wie hoch diese ausfällt, hängt von drei Dingen ab: der Qualifikationsstufe, der Wohnform und davon, ob die betreute Person mittellos ist. Hier können Sie es unverbindlich durchrechnen.
Vollständige Vergütungstabelle ab 1.1.2026
Alle Beträge sind monatliche Pauschalen in Euro. Die Zeile, die zu Ihrer Auswahl im Rechner passt, ist hervorgehoben.
| Vergütungsstufe | Vermögen | Wohnform | 1.–12. Monat | ab 13. Monat |
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Was der Rechner nicht abbildet
Diese Berechnung ist unverbindlich. Sie bildet die reguläre monatliche Fallpauschale ab. Nicht berücksichtigt sind unter anderem Sonderkonstellationen wie Verhinderungsbetreuung, Sterilisationsbetreuung oder Nachlasspflegschaft, Aufwendungsersatz, umsatzsteuerliche Besonderheiten sowie der Übergangsmonat um den 1.1.2026. Maßgeblich ist immer die Festsetzung durch das Betreuungsgericht.
Eine rechtliche Auskunft im Einzelfall ersetzt der Rechner nicht – sprechen Sie mich dazu gerne direkt an.
Häufige Fragen zur Vergütung
Wer bezahlt die Betreuung?
Ist die betreute Person mittellos, zahlt die Landeskasse. Ist einzusetzendes Vermögen vorhanden, wird die Vergütung aus diesem Vermögen beglichen. Die Grenze dazwischen zieht das Sozialrecht über das sogenannte Schonvermögen; ob sie im konkreten Fall überschritten ist, stellt das Gericht fest.
Warum sinkt der Betrag nach einem Jahr?
Zu Beginn einer Betreuung fällt deutlich mehr Arbeit an: Sichtung der Unterlagen, Kontakt zu Behörden und Kostenträgern, Klärung der Wohn- und Vermögenssituation. Der Gesetzgeber bildet das ab, indem die Pauschale für die ersten zwölf Monate höher liegt als danach.
Was zählt als stationäre Einrichtung?
Gemeint sind Wohnformen, in denen Versorgung und Betreuung organisiert übernommen werden – klassischerweise das Pflegeheim. Wer in der eigenen Wohnung, bei Angehörigen oder im ambulant betreuten Wohnen lebt, fällt unter „andere Wohnform“. Weil dort mehr eigenständig zu organisieren ist, liegt die Pauschale höher.
Was hat sich zum 1.1.2026 geändert?
Offene Fragen zu den Kosten?
Gerade für Angehörige ist die Kostenfrage oft der Punkt mit der größten Unsicherheit. Melden Sie sich gerne – ein erstes Gespräch ist unverbindlich und kostenfrei.
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